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Oberbauerschaft
Oberbauerschaft ist eine Ortschaft der Gemeinde Hüllhorst
im Kreis Minden-Lübbecke. Sie ist mit rund 10 km²
nach der Fläche der größte Gemeindeteil der
Gemeinde und hat 2.998 Einwohner. Damit ist Oberbauerschaft
auch hinsichtlich der Einwohnerzahl der größte
Gemeindeteil. Das Gebiet der Ortschaft stellt sich als schmaler
Saum am Fuße des Wiehengebirges dar und misst von Westen
nach Osten rund 6 km, während die Nord-Süd-Ausdehnung
im äußersten Osten rund 3 km beträgt und sich
kontinuierlich auf knapp 1,5 km im Westen verjüngt. Die
Nordgrenze von Oberbauerschaft bildet topographisch markant
der Kamm des Wiehengebirges; hier grenzt es adminitrativ an
die Stadt Preußisch Oldendorf auf 1,5 km und die Stadt
Lübbecke auf rund 5 km, selbst Kommunen des Kreisen Minden-Lübbecke.
Nach Osten und Süden liegt die Grenze naturräumlich
offener. Im Westen grenzt Oberbauerschaft an die Hüllhorster
Ortsteile Ahlsen-Reinberg, Hüllhorst und Büttendorf,
im Süden an den Kreis Herford und zwar an die Gemeinde
Kirchlengern und die Stadt Bünde und im äußersten
Westen auf rund 200 m Grenzlänge sogar an die Gemeinde
Rödinghausen. Die Oberbauerschaft besteht aus mehreren
Dörfern und Streusiedlungen und weist im Gegensatz zu
den anderen Gemeindeteilen kein Dorf auf, das hinsichtlich
Größe besonders hervorsticht. Allgemein wird aber
das zentral gelegene Dorf Beendorf als Hauptort betrachtet,
da u.a. hier auch die Kirche liegt. Oberbauerschaft zählt
naturräumlich zur Ravensberger Mulde. Der bewaldetet
Anteil am Wiehengbirge ist, obschon der Hauptkamm die Grenze
bildet, nur zwischen 200 und 500 Meter breit und nimmt eine
Fläche von rund 120 ha ein, was damit einem Gesamtflächenanteil
von rund 12 Prozent entspricht.
Oberbauerschaft bildet eine der 3 Kirchengemeinden der Gemeinde
Hüllhorst. Bis zum Bau der Kirche im Jahre 1899 mussten
die Bewohner den Gottesdienst in Lübbecke, also jenseits
des Wiehengebirges besuchen. Eine Waldweg nach Lübbecke,
der alte Kirchweg und eine eigene Eingangstür in der
Sankt Andreaskirche zu Lübbecke bezeugt diesen historischen
Umstand.
Die höchste Berg des Gemeindeteils ist der 287 m hohe
Breitenbrink.
Eine Besonderheit ist, dass in Oberbauerschaft nicht die
Telefonvorwahl von Hüllhorst, sondern die von Lübbecke
gültig ist.
Aufrund seiner peripheren Lage innerhalb der Geimeinde Hüllhorst
und der natürlichen Gebirgsbarriere im Norden sind der
mittlere und westliche Teil von Oberbauerschaft hinsichtlich
Wahl des Mittelzentrums durch die Bewohnerschaft und der täglichen
Pendlerströme stark zur Stadt Bünde hin orientiert.
Geschichte
Die Ursprünge von Oberbauerschaft gehen zurück
auf die erste urkundliche Eintragung der Gemeinde Beendorf
aus dem Jahre 1121. Später wurden fünf Ortsteile,
darunter auch Beendorf, zusammengelegt, die den Namen Oberbauerschaft
erhielten. Oberbauerschaft wird Anfang des 17. Jahrhunderts
erstmals urkundlich erwähnt. Zum 1. Januar 1832 wurden
das zum Kirchspiel Lübbecke gehörende Oberbauerschaft
aus dem aufgelösten Kreis Bünde in den Kreis Lübbecke
eingegliedert. Ende des 19. Jahrhunderts zählte die Gemeinde
8 Bauerschaften. Oberbauerschaft war bis zur Gebietsreform
eine selbständige Gemeinde im Amt Hüllhorst im ehemaligen
Kreis Lübbecke. 1973 wurde es nach einigem hin und her,[3]
in die neu geschaffene Großgemeinde Hüllhorst eingemeindet
und besaß fortan nach §1 der Gemeindeverfassung
den Status eines Ortsteils.
Quelle: wikipedia.de
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Ansichtskarte von Oberbauerschaft
- Freilichtbühen "Kahle Wart"
- nicht gelaufen
Quelle: Günter Vorrath
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Ansichtskarte von Oberbauerschaft
- Freilichtbühen "Kahle Wart"
- nicht gelaufen
Quelle: Günter Vorrath
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